Osteopathie i.A.

Die Osteopathie ist eine Heilkunde, bei der der Osteopath/ die Osteopathin den Menschen mit seinen Händen untersucht und behandelt.
 
Wobei kann Osteopathie helfen?
 
Unser Körper ist ständig inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt, die ihn aus dem Gleichgewicht bringen können. Die Osteopathie kann in allen medizinischen Bereichen Anwendung finden, wo funktionelle Störungen die Ursache für Beschwerden sind. Dabei kann die Osteopathie als erste Maßnahme aber auch begleitend zu anderen medizinischen Behandlungen eingesetzt werden. Osteopathie untersucht das Gewebe des ganzen Körpers um etwaige Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und dann zu behandeln. Dabei betrachtet der Osteopath / die Osteopathin den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele, geprägt durch sein individuelles Umfeld.
 
Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich so zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Osteopathie behandelt vorbeugend und ist bei vielen Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind.
 
Osteopathie und Sport
 
Leistungssportler und ambitionierte Hobbyathleten haben besondere Ansprüche und Bedürfnisse. Neben der sportosteopathischen Diagnose und Behandlung des Bewegungsapparates, liegt ein besonderer Schwerpunkt der Sportosteopathie in der Trainingslehre und der Integration der osteopathischen Medizin in funktionelle Behandlungsansätze.
In Zusammenarbeit mit dem Sportler geht es vor allem darum, die Achtsamkeit und Beobachtungsfähigkeit für die Reaktionsweisen und Bewegungsabläufe zu verbessern, um eine andere Art des Verständnisses von gesundheitsfördernder Fitness zu festigen.
Dabei gilt es zum einen, die Behandlungen sinnvoll in den Trainingsplan des Sportlers zu integrieren und zum anderen, den Trainingsplan gegebenenfalls der besonderen Situation des Athleten während einer Krankheit oder Verletzung anzupassen.
Ebenso kann es sinnvoll sein, osteopathische Behandlungen präventiv in die Trainingsvorbereitung mit einzubeziehen, um Verletzungen vorzubeugen und dem Athleten das Trainings- bzw. Wettkampfziel überhaupt zu ermöglichen.
 
Folgende Beschwerdebilder können behandelt werden:

  • Orthopädisch-neurologische Erkrankungen (z.B. Bandscheibenvorfälle, Gelenkblockaden, Wirbelblockaden)
  • Innere Erkrankungen z.B. Lymphatische Abflussstörungen
  • Organbeschwerden wie Verdauungsstörungen
  • Blähungen
  • Magenbeschwerden
  • Organschmerzen
  • postoperative Beschwerden